06 September 2006

Live-Blamage auf der IFA

ich weiss, ich weiss - ich hatte zeitnah Beiträge versprochen ... aber ich konnte mich noch nicht von der Unmenge an dummem Geschwätz und leeren Versprechungen erholen...

Daher zitiere und verweise ich an dieser Stelle lediglich auf den wunderbaren Beitrag von Peter Hogenkamp - einem meiner Mitleidenden auf der IFA, der sich gemeinsam mit mir (ich bin der mit der bösen Frage, warum die User nicht informiert wurden ...) die Combots Pressekonferenz antat ...

Sobald die Pillen wirken, gibt es dann auch wieder mehr von mir.

Versprochen!

Und hier das versprochene Zitat:

"
Und wer nicht Heidi oder Aragorn sein will, für den gibt es auch andere Charaktere wie eine Glaskugel oder den Eiffelturm.” Sehr gute Idee. Ich frage meinen Vater, ob er sich eher als Eiffelturm oder als Glaskugel sieht."


31 August 2006

der_kritiker auf der IFA

Nach längerer Abwesenheit (auch Kritiker brauchen mal eine kreative Pause!) melde ich mich zurück ... aus Berlin... von der IFA ... und ab morgen stehen hier dann die Low-Lights und dummen Ideen der Medienwelt ... zumindest die, die mir auffallen.

Bis dahin

...

25 Juni 2006

Sex sells ... aber wo sind die Grenzen?

Am Anfang schuf G'tt Himmel und Erde ... und dann die Pflanzen ... und dann die Tiere ... und als letztes Tier schuf Er den Menschen ... in doppelter Ausführung: erst als Mann und dann als Frau ...

Und der Mensch lebte im Garten Eden, war Vegetarier und liebte das Obst ... und war neugierig ... und ass von der Frucht, die ihm verboten war ... und flog raus aus dem Paradies.

Und weil es ausserhalb des Paradies langweilig war, erfand er den Sex. Und arbeiten musste er auf einmal - um all die Dinge zu bekommen, die es im Paradies umsonst gegeben hatte. Und er vermehrte sich (denn er hatte ja den Sex entdeckt) und er erfand den Handel ... und den Konsum... und als es genug Menschen auf der Welt gab, erfanden Sie die Werbung ... und die entdeckte wiederrum den Sex für sich ...

... und seitdem verkauft man mit Sex alles: Light-Getränke, Autozubehör, Reisen, Deckenfarbe (mehr dazu später), Klamotten, Yoghurt, Videorekorder, Kleinkredite, Alkoholika und was es sonst noch so gibt ...

Wir blicken einige Jahre zurück: auf einem Bett wälzen sich zwei nackte Leiber (sie unten, er oben), in wilder Extase verbunden und vor Lust laut stöhnend ... zumindest er. Sie wird immer ruhiger, lässt ihren Blick zur Decke schweifen und sagt irgendwann zu ihm: "Schatz, wir sollten die Deckenlamellen neu streichen ...". - Schnitt - und es folgt das Logo einer deutschen Baumarktkette (Anmerkung: falls jemand den Spot noch hat - bitte kurzen Hinweis, damit ich ihn hier verlinken kann...)

Oder wer kennt sie nicht, die Frau mit den drei Brüsten, die uns suggeriert, dass es Dinge gibt, die besser sind als Bier? Es handelt sich dabei um eine Werbeaktion des Rumherstellers Bacardi - entdeckt im fernen Kanada ...

... übrigens, eine ähnliche Dame gab es auch in Deutschland schon mal ... Mediamarkt warb mal mit diesem "Prachtexemplar" ...






Oder nehmen wir unsere österreichischen Nachbarn. Elektronikdiscounter Cosmos erklärt auf seiner Aktionssite monatlich hinzukommende Elektrogeräte zu Fetisch-Zubehör und inszeniert diese entsprechend ...

Über Geschmack lässt sich streiten - aber den Bildern ist immerhin eine gewisse Ästhetik gemeinsam.


Es scheint jedoch allgemein Kosenz darüber zu herrschen, dass es eine Grenze gibt, zwischen erotischer oder gar sexuell motivierter Werbung und reiner Pornographie. Den Akt anzudeuten ist eine Sache - ihn en detail zu zeigen oder gar zu zelebrieren, eine andere.

Es gibt natürlich Ausnahmen ... kein Mensch würde die poppenden Marienkäfer des Automobilherstellers Peugeot als pornographisch bezeichnen (obwohl, wenn ich mir ansehe, was da zur Zeit so aus dem Irak tönt .... aber das ist eine ganz andere Geschichte). Aber mit "Frankreich" liegen wir schon richtig. Denn hier ist es geschehen.

--- ACHTUNG: WICHTIGER HINWEIS! ---

Die nachfolgenden Links sind nur für Erwachsene bestimmt, die an ihrem Wohnort das gesetzlich vorgeschriebene Alter zum Konsum pornographischen Materials erreicht haben. Die Links dienen ausschliesslich der Dokumentation von Vorgängen in der Werbebranche und der Autor übernimmt (wie bei allen Links in dieser Site) keinerlei Haftung für deren Inhalt. Wenn Sie damit einverstanden sind, lesen Sie ruhig weiter. Wenn nicht, wünsche ich viel Spaß hier ...

--- HINWEIS ENDE ---

Zum ersten Mal durchbricht ein Unternehmen die ungeschriebenen Grenzen: unter sexpacking.com präsentiert das französische Modelabel Shaiwear seinen neuen Katalog. "Diskret" versteckt in Pornofilmen ... drei an der Zahl. Denn ganz im Sinne der "egalité" gibt es das Werk in einer hetero- einer homo- und einer lesbo-Version.

Das neue daran: spielt man nach dem Download (oder auch online) den Film normal ab, handelt es sich um einen ganz normalen Pornofilm, wie es ihn zu dutzenden im Netz gibt. Fährt man jedoch mit der Maus in den Film, offenbaren sich Hotspots, hinter denen sich die Artikel der neuen Kollektion verbergen.

Schmuddel? Kunst? Effiziente Werbung? Alter Hut in neuer Farbe? Etwas ganz neues? Ich enthalte mich an dieser Stelle einer Meinung. Aber Ihnen steht es frei, sich zu äussern ...

Ich bin schon gespannt ... in diesem Sinne ...

14 Juni 2006

Wenn Dreistigkeit von Blödheit überholt wird ...

... passieren schlimme Dinge.

So auch wieder im Umfeld der Fußball-WM zu beobachten:

Da erfahre ich doch gestern aus den Tagesthemen, dass sich die Fleischerinnung Rhein-Sieg den Begriff "Halbzeit" hat schützen lassen und unter diesem ihre - halten Sie sich fest - Halbzeitwurst verkauft ...

Leider lässt sich die Info bis Dato nicht belegen ... ich suche jedoch weiter und werde (hoffentlich) bald den Beweis hier posten ...

Stellt sich nur die Frage, was UEFA, FIFA, DFB zukünftig tun: überweisen die jeweils nach 45 Minuten 50 Cent an die Metzger?

In diesem Sinne ...


09 Juni 2006

Brainstorm im Konfi. Wie kreative Werbung wirklich entsteht. Das Protokoll eines Geniestreiches.

Wir sind in Düsseldorf. Genauer gesagt: Wir sind bei Ogilham, Needvy & Springcoby. Bei O,N & S wird Werbung gemacht: kreative Werbung, gute Werbung, teure Werbung. Beispiel gefällig? Von O, N, & S stammt der Superslogan: „Esst Bananen“, welcher den Bananenumsatz in Deutschland nach oben katapultiert hat. Viele Werbeagenturen haben versucht, diesen kreativen Geniestreich zu kopieren, aber Slogans wie „trinkt Limo“, „hört CD“ oder „schnüffelt Leim" waren nicht annähernd so erfolgreich. Beim heutigen Meeting geht es darum, der Agentur einen 100 – Millionen – Auftrag zu angeln. Für die Kreativen bei O,N & S eine echte Herausforderung.

O, N & S – Building, 27 Stock, 14 Uhr, Konferenzraum, kurz „Konfi“ genannt. Im Konfi stehen Designerstühle, Designertische und Designerkaffee. Es riecht nach Designerschweiß. Delle, der Kreativdirektor, verteilt gerade das Rough – zu Deutsch: Sheet – eines Kundenbriefings an seine drei Topkreativen. Im Klartext: Jeder kriegt ein Blatt Papier.

Delle:

(520.000 Mark im Jahr, schwarzes Haar, schwarzes Sakko, schwarzer Rollkragenpulli)
Unser Kunde will, das wir Umu zur Nummer eins auf dem Markt machen…

Sandra:

(240.000 Mark im Jahr, schwarzes Kostüm, blickdichte schwarze Strümpfe)
Was kann denn dieses Umu?

Delle:

Was jedes andere blöde Waschmittel auch kann.

Tom:

(Will 300.000 Mark im Jahr, schwarzes Hemd, schwarze Hose)
Hab noch zu wenig Input, mir kommt’s noch nicht.

Roland:

(180.000 Mark, schwarze Jeans, schwarze Fingernägel)
Warum muss ich eigentlich stehen?

Delle:

Cool bleiben. Mein Feng–Shui–Berater hat gesagt, vier Stühle pro Raum sind genug, sonst ist der Energiefluss blockiert.

Sandra:

Ich hab’s! So geht’s: Generation Umu – Waschpower for Germany.

Delle:

Ist nicht schlecht, aber scheiße. Was meinst du, Tom?

Tom:

Weiß nicht, mir kommt’s irgendwie nicht. Bad Vibrations hier.

Roland:

Sandra kann doch auch mal stehen. Immer ich.


Delle schüttet den Inhalt einer Zehn–Kilo–Packung Umu auf den Tisch,
rollt einen Tausendmarkschein zusammen und schnupft eine Dosis,
die für eine 60–Grad–Wäsche reichen würde.

Delle:

Wow! Viel besser als Ariel. Wollt ihr auch mal von dem neuen Zeug probieren?

Sandra:

Nee, ich bin clean. Seit ich neulich an Megaperls fast erstickt bin, lass ich’s lieber.

Tom:

Wenn’s mir nicht bald kommt, geh’ ich nach Indien. Ich hab da nämlich einen Kumpel, der war früher auch in der Werbung. Als Kreativdirektor bei Meier, Mayer und Maier.

Roland:

Ich setz mich gleich auf den Tisch.

Sandra:

Warum nehmen wir nicht den Slogan, den wir von den Kopfschmerztabletten übrig haben?

Delle:

Welchen?

Sandra:

„Umu, und die Schmerzen sind weg“

Delle:

Nicht schlecht, aber scheiße. Passt nicht zu Waschmitteln. Was meinst du, Tom?

Tom:

(murmelt) Hare Krishna. Hare Rama. Hare, Hare.

Delle:

Sehr mutig, wird aber dem Kunden nicht gefallen.

Sandra:

Also ich finde, wir sollten erst einmal bei den Basics anfangen. Was meint Ihr denn?

Delle:

Gute Idee. Erinnere mich daran, dass ich dein Gehalt verdoppele. Also, die Basics: waschen, weiß, strahlen. Jagt euch diese drei Facts mal durch euer Kleinhirn und dann will ich einen spontanen Emotional Payoff.

Sandra:

Hey!

Delle:

Was ist denn, Sandra?

Sandra:

Roland hat sich auf meinen Schoß gesetzt.

Tom:

Mir kommt’s! Hare Umu. Hare Umu. Hare, Hare


Die Tür geht auf. John N’Kongo (13.200 Mark im Jahr, blauer Kittel) kommt mit einem Putzeimer und einem Lappen herein.

John:

John macht sauber.

Delle:

(total begeistert) Macht sauber! Das ist es: Umu macht sauber!


Das war es wirklich. Die originelle Umu-Kampagne wurde ein gigantischer Erfolg und der neue Kretivdirektor von Ogilham, Needvy & Springjacoby, John N’Kongo (600.000 Mark im Jahr, schwarzer Anzug, schwarzer Rollkragenpulli, schwarzes Gesicht) gilt als Guru der Werberbranche. Delle hat sich von seiner Abfindung Kanada gekauft und lebt dort zurückgezogen mit seiner Familie. Tom teilt sich mit seinem Kumpel das Erdloch in Indien. Und Sandra teilt sich mit Roland einen Stuhl.


-------------- rechtlicher Hinweis --------------
Der vorstehende Text ging vor einigen Jahren viral durch's Netz. Weder Verfasser noch Ursprung sind bekannt. Er wird ohne Anspruch auf Originalität und ungeprüft eingestellt und dient ausschliesslich zur Unterhaltung. Ähnlichkeiten mit real existierenden Kampagnen, Personen oder Agenturen sind rein zufällig. Wenn überhaupt. Und überhaupt - entspannt Euch! Selbst G'tt hat einen Sinn für Humor (wer das nicht glaubt, sehe sich nur mal das Schnabeltier an) ...

Der vorstehende Hinweis soll in keiner Weise das Ansehen oder die Existenzberechtigung von Schnabeltieren in Frage stellen oder verletzen. Es wurde keines dieser edlen Säugetiere bei der Erstellung oder Verbreitung dieses Beitrags verletzt, gedemütigt oder sonstwie in Mitleidenschaft gezogen.


Die Welt zu Gast bei Bekloppten?

Wir waren ja der Meinung, schon alles gesehen zu haben:

"Der Papst in Wuppertal"-Uhren, "Expo in Hannover"-Rollerblades, die erste deutsche Hooters-Filiale in Saarbrücken (oder gar Sarlouis?), die "Du bist Deutschland"-Kampagne (inkl. des gebürtigen Schweitzers Einstein und des Österreichers Mozart) und sonstigen Müll, den sich überbezahlte Kreative in umnebelten Momenten ausgedacht haben (mehr zu diesem Prozess an anderer Stelle).

Aber die WM 2006 beweist, es geht immer noch ein wenig schlimmer ...

Unter dem Motto "Die Welt zu Gast bei Freunden" fühlt sich irgendwie jeder berufen, seinen Beitrag zu leisten und auch ein WM-Special zu plazieren.

Wie zum Beispiel dieser nette Hersteller traditioneller Wurstwaren.

Bei dem, was diese Fleischereifachverkäuferin hier mit gequältem Lächeln ins Bild hält, handelt es sich nicht - wie man annehmen könnte - um Sportschuhe. Nein, es handelt sich um Salami!

... obwohl - die könnte man ja wenigstens noch in der Halbzeitpause essen ...

Es geht aber noch schlimmer.

Getreu der Devise: "Zu jedem Anlass den richtigen Duft" hat sich doch tatsächlich ein Hersteller gefunden, der den geneigten Fan bereits vorab in eine Wolke aus offiziell-FIFA-lizensiertem Parfum hüllt.

Ob der Duft eher nach Gras und Spieler-Umkleide oder nach Bier und Fan-Schweiß riecht, war leider nicht herauszufinden.

Sollte jemand nähere Infos haben - bitte kurze Mitteilung...


Doch die Krone in diesem Beitrag, der ungeschlagene erste Preis, der unbefristete WBS auf der obersten Stufe des Siegertreppchens geht nach Berlin:

Hier hat doch tatsächlich jemand einen Weg gefunden, Luft zu verkaufen.

Ganz normale, kostenlose, überall frei atembare, in keiner Weise gefilterte Berliner Luft. Mit einem Hauch von Grasaroma ...
Unter dem prosaischen Claim "Smells like Soccer" bewirbt ein findiger Kaufmann aus der Bundeshauptstadt seine Aktion, die sich, so sagt er, besonders gut als Rabattmarke eignet. Und dafür hat der Mann Abnehmer und Partner gefunden! Und die stehen mit Ihren Marken auch noch auf der Packung!

Leider gibt es keine Aussagen dazu, wieviele dieser unverzichtbaren Memorabilia ihren Weg in die Haushalte der Deutschen gefunden haben ...

Übrigens, unser Freund aus Berlin hat in diesem Zusammenhang dann auch noch seine soziale Ader entdeckt. Damit auch die vom Besuch der WM-Spiele aufgrund ihrer Inhaftierung ausgeschlossenen Bewohner der JVA Tegel ihren Teil zur WM beitragen konnten, wurde 1 Million dieser lustigen "Windbeutel" im Sortier- und Montagebetrieb II der JVA konfektioniert... und unsere mittelständischen Service- und Produktionsbetriebe machen sich Sorgen um die Billiglohn-Konkurrenz aus Polen ... wie albern ...


Fassen wir nochmal zusammen:

WM-Duft + WM-Luft + WM-Wurst und das Eröffnungspiel kann kommen ... vielleicht hilft es ja ... und wenn nicht, tut es wenigstens was für die Umverteilung liquider Geldmittel ...

Oder auch nicht. Aber dann ist es auch egal und Argentinien wird sowieso Weltmeister ;-)


Danke an die Bertreiber von nogos.de für die Inspiration und die umfassende Sammlung!


04 Juni 2006

Guerilla vs. Gorilla - oder warum nicht jeder Affe die hübsche Maid gewinnt ...

Gerade sprachen wir noch davon, dass der Drang, sich selbst darzustellen, so manches Mal über die Ufer tritt ... und schon ist es wieder passiert. Der Täter: Die bereits mehrfach durch besondere Geschmacklosigkeit aufgefallene Mobilcom -Tochter Klarmobil ... Das Opfer: Der gute Geschmack sowie die Magenschleimhäute der Verbraucher... Die Tat: Der bereits in der Vergangenheit unangenehm aufgefallene (kriminelle) Gorilla schlägt im Namen des WM-Nationalstolz wieder zu. Diesmal im benachbarten Holland.

Da werden unsere Käse- und Tulpenliebenden Nachbarn als "Grachtenpinkler" beschimpft und auf verunglimpfende Weise als versoffene, bzw. bekiffte, Vollidioten mit Bierbauch und Tracht dargestellt... gekoppelt mit dem altbekannten Aufruf, sich sein Handy durch Diebstahl zu erwerben und dort dann die Karte des Gorillazüchters einzusetzen. Nicht die Feine Art ... und weil Dummheit sich am besten per Bewegtbild erklären lässt, wird das ganze noch in 3 amateurhaft gemachten Spots demonstriert... naja, wer's nötig hat ...

Am anderen Ende der Geschmackskette zeigt Pantoffeltier-Züchter simyo, wie man mit etwas mehr Stil seine Botschaft rüberbringt ... in Anlehnung an eine alte Kampagne der Firma Apple wird hier "dezent" darauf hingewiesen, dass der neue Claim von T-Mobile "einfach näher" doch irgendwie an simyo's "weil einfach einfach einfach ist" bzw. die Sache mit dem "Einfachheitsgen" erinnert ... und weil nichts so viel Erzählt wie ein Bild, wird das ganze dann der Telekom vor die Tür gesetzt ... undgefähr so:




Ob sich T-Mobile das gefallen lässt? Man wird sehen ... auf jeden Fall zeugt es von Witz, Einfallsreichtum und einem gehörigen Paar "Cojones" ... Aus diesem Anlass: "Glückwunsch simyo!!!"

Übrigens: Dank an die Freunde vom Fischmarkt für den Hinweis auf diese nette Kampagne.


02 Juni 2006

Ein neuer Anfang ... oder doch nicht?

Wir schreiben das Jahr 1999: Deutschland ist im Internet-Fieber... alle surfen und chatten, kaufen bei Amazon und zeichnen Aktien von Firmen, die das Thema Imbissbude online revolutionieren wollen ... und dann ist die Blase geplatzt, das Internet auf einmal der Antichrist und alle haben es ohnehin schon lange gewusst, dass das nichts werden kann ...

Wir schreiben das Jahr 2006: Deutschland ist im Internet-Fieber... alle surfen auf der DSL-Welle, bloggen, podcasten, flick'r'n, taggen, skypen und qypen und treten Communities bei. Nur nicht Rupert Murdoch. Der kauft sich direkt eine.

Und alle sind überhaupt total kommunikativ ... auch am Handy. Und in der Homezone. Und im VoIP...

Und die vielen Anbieter, die sich hier wieder tummeln (aber nicht mehr so schnell an die Börse gehen), buhlen um des Kunden Euros ... die einen besser, die anderen schlechter... aber alle irgendwie ...

Hier in dieser kleinen Ecke der Blog-Mania, werde ich versuchen, diese kreativen Ergüsse zu sammeln ...

Und vielleicht nimmt sich ja der ein oder andere Zeit, seinen/ ihren persönlichen Senf (für alle Berliner: "Sömpf") dazuzugeben.

In diesem Sinne